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Die Visitenkartenseite: alles verstehen, bevor Sie starten

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Visitenkartenseite Einsteiger 2 Jun 2026 6 Min Lesezeit von Les Techniciens du Net

Die Visitenkartenseite: alles verstehen, bevor Sie starten

Was eine Visitenkartenseite ist, was sie enthalten muss, was sie kostet und welche Fallstricke zu vermeiden sind — fuer Handwerk, Handel, Ferienunterkunft oder Verein.

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Kurz gesagt

Eine Visitenkartenseite ist eine einfache Website, die Ihre Taetigkeit praesentiert, ohne online zu verkaufen: wer Sie sind, was Sie anbieten, wo man Sie findet und wie man Sie erreicht. Fuer die meisten kleinen Organisationen ist sie der Startbaustein — und oft jahrelang der einzige noetige.

Sie unterscheidet sich von einer E-Commerce-Seite (die Online-Zahlungen entgegennimmt) und von einem Blog oder Medium (sehr haeufig aktualisiert). Eine Visitenkartenseite kann von beiden etwas uebernehmen, doch ihre Hauptrolle ist Glaubwuerdigkeit und Kontakt.

Wofuer sie konkret dient

  • Auf Google existieren, wenn ein Kunde “Klempner + Ihre Stadt” oder “Ferienunterkunft + Ihre Region” sucht.
  • Vertrauen schaffen: Oeffnungszeiten, Adresse, echte Fotos, Bewertungen, Impressum. Eine gepflegte Seite schafft Vertrauen schon vor dem ersten Anruf.
  • Buendeln: ein einziger Link fuer Google Business, Facebook, Visitenkarten und E-Mail-Signatur.
  • Kontakt einfangen: Formular, klickbare Telefonnummer, Wegbeschreibung. Ziel ist nicht, “eine Seite zu haben” — sondern Anrufe und Besuche zu erzeugen.

Was eine gute Visitenkartenseite enthalten muss

ElementWarum es wichtig ist
Klare StartseiteIn 5 Sekunden sagen, was Sie tun und fuer wen
LeistungsseiteDas Angebot mit konkreten Beispielen erklaeren
Kontaktdaten + KarteKlickbares Telefon, Adresse, Zeiten, Wegbeschreibung
VertrauensbeweiseEchte Fotos, Kundenbewertungen, Referenzen, Zertifikate
KontaktformularOhne 10 Felder: Name, E-Mail, Nachricht reichen
Impressum + DSGVOIn Frankreich Pflicht, auch fuer einen Verein

Was es kostet

Drei Hauptwege, vom guenstigsten zum am staerksten begleiteten:

  • Selbst, auf einem Baukasten (No-Code wie Wix, WordPress.com): 0 bis 150 EUR/Jahr. Zeitaufwand: ein bis mehrere Wochenenden. Gut zum Start, begrenzt fuer fortgeschrittene SEO.
  • Leichte massgeschneiderte Seite (Web-Freelancer): einmalig 800 bis 2.500 EUR, plus Hosting. Bestes Verhaeltnis aus Tempo und SEO fuer eine ernsthafte Taetigkeit.
  • Vollagentur: 2.500 bis 8.000 EUR+. Gerechtfertigt bei besonderen Anforderungen (mehrsprachig, Buchung, komplette Bildmarke).

Hinzu kommen laufende Kosten: Domainname (~12 EUR/Jahr), Hosting (3 bis 15 EUR/Monat je nach Weg) und eventuell Wartung.

Haeufige Fallstricke

  1. Die starre “Broschueren”-Seite, die mangels Inhalt und lokaler SEO nie bei Google auftaucht.
  2. Keine ordentliche Mobilversion: mehr als die Haelfte der Besuche kommt vom Handy.
  3. Langsamkeit: unkomprimierte Bilder, billiges Hosting — Google und Besucher bestrafen langsame Seiten.
  4. Unauffindbare Kontaktdaten oder ein defektes Formular: ein kontaktbereiter Besucher gibt auf.
  5. Impressum und DSGVO vergessen: das ist Pflicht, keine Option.

Wo anfangen

  1. Sichern Sie Ihren Domainnamen (idealerweise ihretaetigkeit-stadt.de).
  2. Listen Sie Ihre 3 unverzichtbaren Seiten: Start, Leistungen, Kontakt.
  3. Sammeln Sie echte Fotos und Bewertungen, bevor Sie das Werkzeug waehlen.
  4. Waehlen Sie den Weg (selbst / Freelancer / Agentur) nach Zeit und Budget.
  5. Denken Sie von Anfang an an lokale SEO: sie bringt die Kunden.

Die beste Visitenkartenseite ist nicht die schoenste: es ist die, die man bei Google findet und von der aus man Sie anruft. Folgen Sie dann unserer Schritt-fuer-Schritt-Anleitung.